Teremun ne Jibre'zada

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Teremun ne Jibre'zada


Majedah und Teremun

Teremun ist ein Sinar und gehört zu den Esudar. Einem Nomadenvolk, das in der Wüste und am Rande des Sassar-Gebirges lebt, aber dem herrschenden Merimando des Reiches Sarer unterworfen ist.

Sein Name bei den Esudar lautet: Teremun von den Zelten der Sanar. Er lebt mit seiner Frau in Ahinjamuhr.

Unter den Rikai wird er als Teremun ne Jibre'zada geführt.


Teremun ist im Jahr 49 vdW geboren worden. Er hat mit seiner Frau Majedah zwei Töchter - Tenisha und Dolunay - die sie im vorgeschriebenen Abstand bekommen haben. Sie lebten lange Zeit getrennt, da Majedah im Reiche Ebutras eingesetzt wurde. In dieser Zeit hat sie oft in der Hütte von Megaira gewohnt. Teremun hat in der Zeit die Erziehung der Tochter Tenisha bei den Esudar übernommenen. Als es an der Zeit war, dass Tenisha ihre Prüfung ablegt, bekam sie die Erlaubnis mit ihrem Vater und ihrer Chudak das Kloster zu verlassen und die Mutter aufzusuchen. Bei diesem Besuch wurde auch die zweite Tochter gezeugt.

Die Tochter Dolunay haben sie gemeinsam erzogen, wobei sie meist in der Hütte wohnten, aber ihrer Arbeit im Kloster nachgingen. Sie sind aus diesem Grund in die Hafenstadt Talentar umgezogen, wo Teremun eine gut gehende Brennerei und Destille betrieb, die weniger die Kaschemmen des Hafens belieferte, als viel mehr den besseren Geschmack befriedigte. Besonders bei den Damen verhandelte er sehr geschickt über seine feinen Tröpfchen, bei den Herren übernahm das seine Angestellte im Laden. Majedah hielt sich aus dem Verkauf raus und kümmerte sich um Dolunay, aber auch um ihre Aufgaben im Kloster.

Erdgeschoss der Sinar-Botschaft in Ahinjamuhr

Dolunay und ihr Mann Miolas haben den Laden übernommen, als Majedah und Teremun zu den Esudar zurück gingen.

Teremun wurde mit seiner Frau Majedah zusammen vom Kreis der Völker als Botschafter nach Ahinjamuhr zu den Aijnan ausgesandt. Die beiden haben über die Hütte schon ein wenig was an Wissen von der Welt in der sie jetzt leben und kennen außerdem einige wichtige Aijnan persönlich.

Ihm und Majedah sind sechs Wachen zur Seite gestellt, die sie unterstützen und schützen sollen. Es sind die kämpfenden Sepaha und Hynul, die magischen Idyona, Jalin und Mezam und die kultische Rayaida. Allerdings treten sie nach außen hin alle sechs als Kämpfer auf.

Dass Majedah Diam beim Aufenthalt im Freihafen Ahinjamuhrs die Syra überreicht hat, stört ihn nicht. Er liebt sein Felsenmoos und hegte auch seltsamerweise keinerlei Bedenken gegenüber Diam, der doch ein eher verschlossenes, aber durchaus höfliches Verhalten an den Tag legt. Diam ist inzwischen bei ihnen eingezogen und hat seine Suite im 'Glückseligen Garten' aufgegeben.

Dachgeschoss der Sinar-Botschaft in Ahinjamuhr

Bei Einladungen in die Botschaft sind Majedah und er sich mit Loseië und Munath, später auch mit Ameran und Lathandra näher gekommen. Eine Sache, die Diam zwar nicht stört, bei der er sich aber unwohl fühlt anwesend zu sein, da er Gesellschaften allgemein nicht mag. Bei solchen Anlässen bringt Majedah auch immer wieder gerne etwas von ihrer Kunst dar und zeigt einen Tanz, was Teremun ungemein genießt.

Teremun experimentiert gerne in seiner Destille im Keller ein wenig herum und arbeitet an weiteren Verfeinerungen seiner Schnäpse und Liköre. Allerdings braut er dort auch das eine oder andere zusammen, das man durchaus als 'Gift' bezeichnen kann. Wie Diam feststellen konnte, teilen Teremun und Majedah eine Vorliebe für Seide, sowie die alte Kunst der Knoten und Fesselungen der Sinar. Teremun hat sich darin von einem alten Meister unterweisen lassen und nimmt diese Kunst sehr ernst.

Dass bereits seit dem Jahr 6991 ndL wieder Kindergeschrei in der Botschaft erschallt, liegt nicht an ihm, aber er freut ihn ungemein, dass Diam nun auch die Freuden der Vaterschaft genießen können wird.


Kellergeschoss der Sinar-Botschaft in Ahinjamuhr