Rikai

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Die Rikai

Rikai sind eine reine Erfindung der Sinar, welche sich bis zum Wopp als Menschen tarnten und so in bestehende Länder und Kulturen reisten. War es einmal nötig deutlich als eigene Gruppe aufzutreten nannten sie sich Rikai. Im Laufe der 400 Leben, die diese Tarnung bestand haben sie zahlreiche Gerüchte in die Welt gesetzt, welche alle auf folgende Schrift (ebenfalls von ihnen verfasst) Bezug nehmen.

Wer lange gezielt sucht, oder viel Glück hat, kann eine Abschrift, oder vielleicht sogar das Original folgender Schrift finden:

Die Assassinen von Rikai

Ich hoffe, der geneigte Leser mag mir verzeihen, dass ich nicht weiter auf meine Person eingehen werde, doch steht zu befürchten, dass dieses sonst die letzten Nachforschungen waren, die ich zu betreiben in der bescheidenen Lage war. An Informationen zu dieser Gruppe zu gelangen war alles andere als einfach und doch habe ich in langwierigen Nachforschungen in den hintersten Regalen der Bibliotheken und mit vielen Münzen an den richtigen Stellen, einiges an Wissen zusammentragen können.

So wenig, wie es doch zu sein scheint, so zeichnet sich doch sehr deutlich ein Bild einer Gruppe, die an Bösartigkeit und Niedertracht wohl kaum zu überbieten ist. Die Welt kann sich nur glücklich schätzen, dass es sich um eine sehr kleine Gruppe handelt, die wohl aufgrund ihres allgemeinen Gehabes und ihrer Rituale auch niemals die Anzahl von 300 überschreiten wird.

Rein äußerlich fallen diese Menschen vielleicht noch durch eine gewisse Gefühlskälte auf und einen stechenden Blick, der einem schier ins Mark zu gehen scheint. In dieser Aussage waren sich die Personen, welche von sich sagen konnten schon einmal einen Rikai gesehen zu haben einig und da diese alle noch lebten, steht es ausser Frage, dass es sich nicht um potentielle Opfer gehandelt hat. Auch scheinen Rikai nicht zu alt zu werden, was aber wohl im harten Überlebenskampf innerhalb des Klosters liegt.

Die Rikai bewohnen ein sogenanntes 'Kloster', welches versteckt in einem Gebirge - ich fand mehrere Hinweise, dass es sich um das Sarsar-Gebirge handelt - liegt. Wo das Kloster genau liegt und welcher Bauart es ist, war mir nicht möglich herauszufinden. Doch gibt es Zeichnungen, welche eine trutzige Festung zeigen, die auf einem Vorsprung an einen Berggipfel gelehnt dasteht. Nur eine Zeichnung fand ich, auf der es beinahe nur Mauern zu sehen gab, die an der Felswand entlang laufen. Einzige Verbindung von dieser zu den anderen Zeichnungen ist ein Turm, der auf jeder von ihnen zu sehen ist und die Mauern dunkel überragt. Am oberen Rand dieses Turmes ist ein Vries eingelassen, der schon von weitem zu erkennen ist, dort reiht sich steinerner Dolch an steinernen Dolch.

Die Rikai huldigen einzig der Kunstfertigkeit des Tötens und Folterns und fühlen sich einzig diesen verpflichtet. Ihre Verehrung in diese Tätigkeiten geht soweit, dass sie in diesen eine eigene Gottheit sehen, der sie durch die Ausübung eben dieser Tätigkeiten huldigen. Es fanden sich Hinweise darauf, dass die Aufnahme in die Gemeinschaft die Ermordung zumindest eines Elternteils fordert. Sollte es keinerlei Verwandte mehr geben, so ist es wahrscheinlich, dass es sich auch um eine andere nahestehende Person handeln kann.

So man Magie benötigt um an sein Ziel zu gelangen, oder es gar nur mittels Magie zu töten ist, ist es legitim sie einzusetzen. Aber auch für diese Künste gilt der gleiche Perfektionismus, wie für alles andere. So ich in Erfahrung bringen konnte, gibt es nichts, aber wirklich nichts, was die Rikai ablehnen würden, um ihr Ziel zu erreichen. Dieses gilt für einen Auftrag, wie auch für ihr ganzes Leben und Streben selbst. Welches mich allerdings verwundert, da ich immer wieder auf das Symbol des Dolches gestoßen bin. Sei es als Zeichen am Klosterturm oder an anderen Stellen.

Das Kloster wird von einem eigenen, wohl auch einmaligen Klerus geleitet, dem ein Quartett aus zwei Frauen und zwei Männern vorsteht, die wissen dieses mit harter Hand zu führen und ihre Position zu verteidigen. An einer Stelle fand ich folgenden kleinen Vergleich:

"Rikai - Vier Finger, ihn zu fühlen, ein Daumen ihn zu greifen, Ballen und Arm, den Dolch mit Kraft zu führen"

Die Vermutung liegt nahe, dass die vier Finger die Klosterleitung darstellen soll. Dann wäre es wahrscheinlich, dass der Daumen für die Gesetze, Regel oder einfacher gesagt den Glauben der Rikai steht, wenn Ballen und Arm wohl die anderen der Gemeinschaft sind. Der Vergleich der Klosterleitung mit den Fingern einer Hand habe ich auch an anderer Stelle gefunden, an der die internen Titel dieser vier mit Zeige-, Mittel-, Ring- und Kleinerfinger übersetzt wurden. Leider fehlte jeglicher Hinweis auf die wahrhaften Worte oder die Sprache, welche die Rikai sprechen.

Aber vielleicht ist ihre Sprache, wie sie es wohl von sich selbst auch behaupten, aus den Tiefen der Hölle emporgestiegen, um hier zu wandeln und handeln - geboren aus einem dunklen Gedanken.....