Südwal

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Der Südwal


Der Südwal ist, wie der Name schon sagt, ein in den Ozeanen der Südhalbkugel Balapurs lebender Riesensäuger. Wale gibt es viele und zwar ist er mit einer durchschnittlichen Länge von 60 Metern auch ein allemal sehr großer Vertreter seiner Art, würde hier aber kaum Erwähnung finden, wenn es an ihm nicht doch etwas Besonderes gäbe.

In diesem Fall ist es nicht an, sondern in ihm. Denn der Tran des Südwals ist es, was ihn für die Völker Thrumumbahrs zu etwas Besonderem macht und das wohl das von ihnen in ihrer Gesamtheit am besten gehütete Geheimnis ist. Der Tran ist nämlich wohl die Hauptwaffe gegen die Seevicya.


Nun mag sich der geneigte Leser Fragen, wie das sein kann. Ob der Tran als Gift benutzt wird? Oder als sonstige, biologische Waffe? Weit gefehlt. Der Tran hat die Eigenschaft das Öl, mit dem die Seevicya ihre Rüstungen behandeln und das ihrerseits ein großes Geheimnis ist, nicht nur zu neutralisieren, sondern in eine sehr starke, extrem schnell wirkende Säure umzuwandeln.

Dadurch gleiten Waffen nicht wie üblich an den Rüstungen der Seevicya ab, sondern sie vermögen sie zu durchdringen und somit den Träger zu töten.


Unterschieden werden muss hier noch in vierfacher Art.

Die Elben Thrumumbahrs behandeln nur von den Zwergen erhaltene Glaswaffen mit diesem Öl, denn im Fischbein ist die Substanz, die das bewirkt offenbar so stark vorhanden, dass eine Behandlung nicht nötig ist.

Es bedeutet aber auch, dass die Substanz nach dem Tod eines Wals nicht biologisch abgebaut wird, sondern unverfälscht in den ozeanischen Lebenskreislauf gelangt.

Die Zwerge Thrumumbahrs hingegen behandeln all ihre Waffen mit dem Tran. Es heißt zwar, dass auch die Glaswaffen der Zwerge eine sehr abgeschwächte Wirkung haben, wie es die Fischbeinwaffen der Elben an den Tag legen, aber eben nicht schnell genug. Bewiesen ist dadurch nur, dass der Südwal ein wahrlich uraltes Lebewesen ist, denn es muss davon ausgegangen werden, dass die wirksame Substanz in der Kohle des Bahrum-Gebirges abgelagert ist. Es muss nicht erwähnt werden, wie lange es dauert, dass sich Biomasse in Kohle wandelt und sich dann auch noch ein Gebirge darüber auf türmt.

Die Vogelreiter nutzen das Öl bei all ihren Waffen. Natürlich bekommen sie diese in der Regel von den Elben oder Zwergen und gerade bei den Fischbeinwaffen der Elben wäre dies also nicht nötig, aber die Vogelreiter wollen einfach sicher gehen.

Die Sinar und Aijnan hingegen, die den Umgang mit Stahl- oder wenigstens Metallwaffen gewohnt sind, haben nun eben dieses Problem mit den seevicyaischen Rüstungen. Sie werden in Zukunft ihr Kriegsgerät also auch behandeln müssen, so sich nicht auf Waffen ausschließlich aus elbischer Produktion umsteigen, wovon aber nicht auszugehen ist.