Seevicya

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Die Seevicya


Die Seevicya Balapurs unterscheiden sich in Aussehen, Können und Kultur so gut wie gar nicht von allen anderen Vicya, so dass an dieser Stelle auch nicht weiter darauf eingegangen wird. Jedoch werden die Besonderheiten dieses Vicyastammes dargelegt. Viel kann leider nicht gesagt werden, denn sie sind die mit Abstand unbekanntesten Vicya und es muss zugegeben werden, dass das Meiste hier genannte, so lange es nicht auf wirklich reale Sichtungen beruht, reine Spekulation ist.


Die Seevicya sind die einzigen bekannten Vicya, die nicht unter Gebirgen leben, sondern wirklich auf hoher See. Warum dies so ist, ist in den Wirren der Zeit verloren gegangen, aber selbst die anderen Vicya betrachten ihre Volksgenossen mit einer erhobenen Augenbraue. Es ist nicht übertrieben, wenn sie als letztes Glied in der Kette der Bedeutsamkeit der Vicya angesehen werden – aus Sicht der Vicya. Die Seevicya selbst werden dies freilich anders sehen.


Sie machen die Gewässer rund um den Kontinent Thrumumbahr unsicher. Dabei benutzen sie eine besondere Art von Kriegsgaleonen. Diese sind nicht wie sonst bei Schiffen üblich mit einem Deck versehen, sondern selbst dort sind sie mit Holz verkapselt, was den Kriegsschiffen das Aussehen von riesigen, fast schwarzen Eiern gibt, aus denen drei gewaltige Segelmasten hervorschauen. Die Schiffe sind gigantisch und es ist davon auszugehen, dass ganze Vicyahäuser dort leben, wie in den Vicyahäusern unterm Berg und das ihre Flotte nichts anderes ist, als sonst eine der Vicyastädte. Wo sie das Material für ihre Schiffe herbekommen, wie sie sie bauen, sich überhaupt versorgen – all das ist leider unbekannt.


Sie stören mit ihren Eroberungszügen nicht nur die Schiffshandelsrouten, sondern greifen nachts auch durchaus Dörfer oder sogar Städte der Elben Thrumumbahrs an und versuchen immer wieder eine Art Brückenkopf auf dem Kontinent zu errichten. Dies zieht natürlich den Hass der Elben, aber auch Zwerge Thrumumbahrs auf sich und sie liegen in ständiger, kriegerischer Auseinandersetzung mit diese beiden Völkern.

Erwähnt werden muss aber, dass die Seevicya offensichtlich zwar eine Dämonin verehren, diese aber nicht, wie sonst üblich, in Spinnen-, sondern Krakenform Anbetung ver- und erlangt.


Die große Frage, die sich nun stellt, ist die Frage nach dem warum.

Einige Stimmen behaupten, dass sie schlicht das Gebirge der Zwerge erobern wollen, um ihr Seeleben aufgeben zu können und das normale Leben von Vicya führen möchten. Dies ist der schwächste der angenommen Gründe, denn dereinst müssen sie sich ja für das Leben auf dem Ozean entschieden haben, denn nirgends ist etwas über eine vertriebene Vicyastadt bekannt.

Viel glaubwürdiger erscheint, dass auch bei diesen Vicya die Machtgier eine erhebliche Rolle spielt und Thrumumbahr ein besitzenswerter Fleck Land ist. Weniger wegen der Bodenschätze, sondern viel mehr wegen der magischen Verwerfungen, die dort allenthalben stattfinden und auch wegen des magischen Nexus der Aijnan. Eine totale Kontrolle darüber, um mit den entstehenden Artefakten und natürlich der Macht des Nexus weitere Eroberungen vorzunehmen, erscheint plausibel.

Auch ist es nicht von der Hand zu Weisen, dass die Drachen, die sich unter dem Bahrum-Gebirge befinden, ein lohnenswertes Ziel sind und das ihre Macht im Sinne der Vicya genutzt verheerend für viele andere auf ganz Balapur sein könnte.

Schlussendlich aber könnten die Gründe aber auch ganz woanders liegen und kein Forscher ist in der Lage auch nur im Geringsten zu erahnen, warum sie mit solcher Wucht und solcher Durchhaltekraft immer und immer wieder die Küsten des Landes bestürmen.