Traumleberinnen

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Die Traumleberinnen


Es heißt, dass in jeder Generation der Aijnan eine Traumleberin geboren wird. Die Erste aller Traumleberinnen war Nimeha, die Frau Loh'dars, den Begründern der Vogelreiter, wie es in der Legende von Nimeha und Loh'dar niedergeschrieben steht.


Was aber nun sind die Traumleberinnen genau. Der Name an sich sagt schon sehr deutlich aus, dass es sich dabei um Frauen handelt. Es ist auch in der Tat so, dass es in der ganzen Geschichte der Aijnan immer nur Frauen waren, die Traumleberinnen waren. Und das in jeder Generation genau eine.


Die Traumleberin in jeder Generation verkörpert die Träume aller Aijnan und verbinden mit ihr die Hoffnung, dass alle Wünsche in Erfüllung gehen. Trotzdem ist und bleibt die Traumleberin ein Teil des Volkes und steht auch weiterhin direkt im Leben aller, ohne in irgendeiner Form ausgegrenzt zu sein oder separiert oder anders behandelt zu werden.

Von Traumleberin selbst heißt es, dass sie in der Lage ist, alle ihre Träume in die Realität umzusetzen. Bedingungslos. Aber dann auch immer mit den entsprechenden Konsequenzen.

Vielleicht zum Glück war noch keine Traumleberin eher radikalen Gemüts und ihre Träume von Gewalt geprägt. Es heißt viel mehr, das sie eine ausgeprägte Ruhe und Liebe in sich tragen und diese auf jeden übertragen können, der sich in ihrer näheren Umgebung aufhält. Sie ist ein Pol des Friedens und vor allem des friedlichen Zusammenlebens.


Wie aber wird die Traumleberin erkannt? Diese Frage ist recht einfach zu beantworten, wenn eine Aijnan eben von jenem Gemüt ist, wie es oben beschrieben ist und das immer und zu jeder Zeit, fällt ein regelrechter Verdacht auf sie, dass sie die kommende Traumleberin ist, sobald die letzte Traumleberin gestorben ist. Das bedeutet natürlich auch, dass es Zeiten ohne Traumleberin gibt, jedoch sind dies bei den Aijnan Zeiten der freudigen Erwartung. Eine regelrechte Vorfreude, die das ganze Volk befallen kann, aus der Spannung heraus, wie die neue Traumleberin denn genau sein wird.

Endgültig erkannt wird sie dann daran, wenn die Träume der avisierten Frau und die sie auch an andere preisgibt, samt und sonders in Erfüllung gehen. Dieser Prozess dauert in der Regel einige Jahre. Aber die Quote des Erfolgs im erkennen der Traumleberin liegt tatsächlich bei 100%.


Trotzdem bleibt natürlich die Frage, wie die Traumleberin zu eben das wird, was sie ist. Dies ist in der Tat ein Mysterium. Denn es ist nicht die Göttin, der es zugeschrieben wird. Nicht sie soll es sein, die die Traumleberin auswählt, auch wenn sie vielleicht ihre Hand über ihr hält und in einige Gaben in sie legt, die die Traumleberin auszeichnen.

Vielmehr heißt es, dass die Traumleberin vom Odem des Drachen berührt wird und dadurch die Gabe der Traumerfüllung in ihren Schoß gelegt wird. Wie das aber nun von statten geht, weiß keiner der Aijnan zu sagen. Wenn es die Traumleberin selbst kann, so gab es noch keine, die darüber auch nur ein Wort hat verlauten lassen.

Ob es sich dabei einfach um die mystifizierte Ausdrucksweise eines seltsames Ereignisses im Leben der Traumleberin handelt oder ob es tatsächlich im Zusammenhang mit den Gerüchten um die Drachen der Zwerge Thrumumbahrs steht, lässt sich somit nicht abschließend sagen. Beides scheint möglich auf einem Kontinent, wie es Thrumumbahr nun einmal ist mit seinen unkontrollierten, magischen Ereignissen.