Belanora

Aus SolabarWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Belanora

Ein Teil des Kontinents Belanora

Belanora ist einer der sieben Kontinente Balapurs. Durch seine nördlich des Äquators liegende Position sind alle vorstellbaren klimatischen Bedingungen dort vorzufinden. Milde bis starke Winter, wie auch milde bis sehr heiße Sommer und alle Nuancen, die dazwischen liegen.

Landschaftlich sind dort alle möglichen Formationen zu finden. Weite und satte Gras- und Wiesenlandschaften, Moore, gewaltige Wälder und Seen, wunderschöne Sandstrände, aber auch zerklüftete Klippen an den Küsten, riesige Gebirge, an ihren Spitzen mit ewigem Eis bedeckt, aber auch Wüsten.


Am dichtesten besiedelt ist der Westen Belanoras. Dort zu finden sind viele kleine Herzogtümer, zu denen u. a. auch Albaron oder das Steinland gehören. Bis auf Albaron ist das Klima dort mild und äußerst fruchtbar. Nur je näher man dem Weltensprung kommt, umso kühler und unfreundlicher wird es.

Dort haben sich alle möglichen Alten Völker angesiedelt und leben dort ihren Traditionen entsprechend. Hervorzuheben ist die großenteils vorhandene als sehr gut zu bezeichnende freundschaftliche Zusammenarbeit, die nur selten von einzelnen Volksgruppen gestört wird.


Der Weltensprung, ein gewaltiges Gebirge, zerschneidet Belanora in zwei Hälften. In der östlichen Hälfte hingegen sind die meisten Wüsten, aber auch die gewaltigsten Gebirge zu finden. Dort vor allem gibt es das ein oder andere Zwergenreich. Jedoch sind die Landstriche auch heute noch weitgehendst unerforscht und es gibt in den Karten noch viele weiße Flecken.

Ob es dort Angehörige der Alten Völker hin verschlagen hat, die in aller Ruhe und Abgeschiedenheit leben wollen ist nicht bekannt.


Folgende besondere Orte sind auf Belanora zu nennen:


Der Raumhafen

In den Augen eines Galaters mit Sicherheit nur ein Witz, denn es handelt sich um nicht mehr, als eine immer frisch gemähte Wiese mit 300x300 Schritt Kantenlänge. Entsprechend klein können nur die raumflugfähigen Schiffe sein, die dort landen. An einer Seite ist ein knapp 10 Schritt höher Tower und direkt daneben das Terminal, das aber eher mehr an eine Ranch erinnert, denn an ein richtiges Terminal. Fast selbstverständlich ist, dass alles aus Holz errichtet ist. Zudem gibt es dort den wohl bekanntesten gnomischen Ochsenkarrenvermieter Balapurs, wie auch einen Flugbaumstamm- und einen Flugteppichverleih.

Trotzdem ist hervorzuheben, dass dies die einzige Verbindung Balapurs mit den Welten draußen im All ist. Stündlich geht ein Linienflug von Galat nach Balapur und umgekehrt.


Das Höhlenland

Etwa 3 Tagesreisen mit dem Ochsenkarren vom Raumhafen Balapurs entfernt, liegt in südwestlicher Richtung das so genannte Höhlenland. Eine außergewöhnliche geologische Struktur hat dieses inne, denn es ist kaum nachzuvollziehen, wie es eigentlich entstehen konnte.

Wider erwarten ist das Höhlenland nicht in einer bergigen Gegend zu finden, sondern im absoluten Flachland. Nur einzelne Löcher im Boden führen in weit verzweigte Höhlensysteme, die bisher noch nicht näher untersucht wurden, oder darüber nichts bekannt wurde, wenn es schon jemand versucht hat.

Bekannt hingegen ist aber, dass das Höhlenland wahrscheinlich wirklich mehrere Tagesmärsche umfasst und nicht nur in einer Ebene liegt, sondern wirklich auch sehr tief reicht und mehrere Höhlensysteme unter- bzw. übereinander liegen.


Das Auge der Göttin

Ein Gebirgskreis, der seltsamerweise exakt in der Mitte des Weltensprungs liegt. Er hat einen Durchmesser von 50 Kilometern und wirkt von oben wirklich wie ein Auge, das aus dem Gebirge springt. Man kann darin einen einzigen, gewaltigen Wald erkennen, jedoch ist es ein heiliger Ort, den kein Balapurer wirklich zu betreten wagt. Dadurch sind Informationen darüber mehr als rar. Es ist nicht einmal bekannt, warum es ein heiliger Ort ist. Auffällig jedoch ist dabei, dass dies für wirklich jedes Volk auf Belanora, ja ganz Balapur gilt.


Der Dunkelforst

Der Dunkelforst ist einer der besonderen Wälder Belanoras. Er liegt 50 Stadien östlich von Albaron. Er wird durchschnitten von der Straße, die von Maro über Bärfurt und Sina nach Elbenhaven führt.

Der Wald ist – schwarz. Seine Bäume sind ausschließlich aus dem so genannten Schwarzholz. Dieses hat nicht nur eine schwarze Rinde, sondern auch das Holz selbst ist schwarz und sogar die Blätter sind schwarz. Es mag also nicht verwundern, dass der Wanderer auf der Straße den Eindruck hat in ewiger Dämmerung oder sogar Nacht zu wandern.

Wandern ist noch ein Stichpunkt, denn er Wanderer wird zwei Besonderheiten feststellen, wenn er auf der Straße durch den Dunkelforst zieht. Zum einen ist es der Eindruck, nicht auf einer Straße zu gehen, sondern in einem Gang zu sein, der durchsichtige Wände hat und die Straße ein Fremdkörper sei, der von dem Wald nur geduldet wird. Zum anderen ist es das ständige Gefühl, beobachtet zu werden.

Den Grund dafür erfährt der Reisende, sobald er es wagt die Straße zu verlassen, um in den Forst zu gehen. Denn nach nur wenigen Schritt wird man von einer Gruppe Mari empfangen werden, deren Heimat der Dunkelforst ist und die wenig von Besuchern halten und sie freundlich aber bestimmt wieder zurück auf die Straße und zur Not ganz aus dem Dunkelforst geleiten werden.