Ciradia

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Ciradia


Ciradia ist die letzte verbliebene Hafenstadt von Gavelaius im Sassar-Gebirge auf Thrumumbahr. Weil man sie den ansteigenden Hang hinauf, in den Berg, gebaut hat, hat man eigentlich von fast jedem Gebäude aus einen Blick auf die Bucht. Ciradia ist eine große Stadt und wartet mit allen Annehmlichkeiten auf, die eine solche bei den Sinar hat. Theater, Arena, Badehaus und Trainingsgebiet sind großzügig bemessen und immer gut besucht. Unter die Besucher mischen sich auch mehr und mehr Nicht-Sinar, die entweder auf dem Völkerweg reisen oder zu den Reiterpatrouillen gehören. Der Wirt des örtlichen Gasthauses Zur Reiterpatrouille, Lorumo, genießt bei den Reitern hohes Ansehen, was wohl Mund zu Mund Propaganda zu verdanken ist.

Ein besonderer Moment ist es jeden Morgen und jeden Abend, wenn die Fischer und Seeleute aus dem Hafen ausfahren und dabei singend dem Gestalter ihren Namen verkünden und ihn lobpreisen, um so für eine gute Fahrt zu bitten. Bei Fremden führt es immer wieder zu Verwunderung, dass scheinbar das gesamte Leben in der Stadt kurz zum Erliegen kommt, weil die Bevölkerung zu Sonnenauf- und -untergang vor die Türen tritt und einen Gebetsgesang anstimmt.

Einen weiteren, besonderen Moment erleben aber auch alle Gäste der Stadt, die nicht dem Volk der Sinar angehören, denn die Einreiseformalitäten, die in dem Ausfüllen von Formularen bestehen, sind für diese doch mehr als befremdlich. Noch mehr, wenn es wieder an die Ausreise geht, denn dort gibt es weitere Formulare, in denen um Anregungen gebeten wird, was denn verbessert werden könne, um Gästen den Aufenthalt noch angenehmer gestalten zu können.