Téreto

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Téreto


Wie allgemein bekannt ist, besitzt Galat keine nennenswerten Wasservorkommen an seiner Oberfläche. Téreto ist hier die goldene Ausnahme, denn auf dem Kontinent finden sich an die 1.000 überirdische Seen. Wer jetzt erwartet, diese hätten die Ausmaße von Meeren oder gar Ozeanen, liegt hingegen vollkommen falsch. Die größten der Seen haben eine Fläche von 50 qm2, womit sie auf den meisten anderen Welten des Universums nicht mehr als bessere Badeseen wären. Ebenso ist es ein Trugschluss, dass sich deswegen besonders viele Galater auf diesem Kontinent angesiedelt hätten. Zwar ist das Wasser an der Oberfläche und würde die Versorgung der Leute mit dem lebenswichtigen Nass erheblich vereinfachen, aber leider hat Mutter Natur ebenso verfügt, dass sämtliche Wasservorkommen Téretos sehr nah der Oberfläche liegen. In Zahlen ausgedrückt befinden sich 90% des Grundwassers keine zwei Meter unter der Erdoberfläche. Was letztendlich bedeutet, dass 90% des Landes mehr oder weniger aus Sumpf besteht.

Das bedeutet, dass der größte Teil Téretos seit Urzeiten einfach aus unberührter Natur besteht, die von keinem denkenden Wesen bewohnt wird. Hier leben nur und ausschließlich die Wesen, die sich an diese ungemütliche Umgebung angepasst haben und die diesen Lebensraum auch wirklich als ihre Heimat bezeichnen können.

Trotzdem haben sowohl die Galater, als auch die Alten Völker versucht den Kontinent zu besiedeln. Denn die letzten 10% bestehen aus wenigen, muffigen Wäldern und seltsamen, verwitterten Felsenlandschaften, die aber mit sattem Humusschichten überzögen sind und nur hier und dort mal einer der kalkweißen Felsen aus dem Boden hervor schaut. Genau jene Orte waren und sind es, wo man zu siedeln versucht und es auch gelungen ist. Die einzigen Dörfer und Städte Téretos finden sich heute auf diesen Landschaftsformationen. Die dort lebenden Galater leben von dem, was Sümpfe und Moor bieten können, sowohl an Rohstoffen, wie auch an Flora und Fauna. Ein kleinwenig wird auch der Wald des Kontinents genutzt. Trotzdem muss verständlicherweise vieles an heute unabdingbaren Gütern importiert werden. Schwerindustrie ist überhaupt nicht zu finden, da selbst der Felsboden für schwere Anlagen und Gebäude einfach nicht geeignet ist. Die Galater dort gelten als schroff, rau, verschlossen und ein wenig matschig. Genau so letztendlich wie das sie umgebende Land sich dem Beobachter präsentiert.

In früheren Zeiten, als es den Galatern vollkommen unmöglich war die Felseninseln im Moor zu erreichen, waren es die Alten Völker, die hier ein bescheidenes, aber sehr ruhiges Leben führen konnten. Sie aber hatten ganz andere Besiedlungsstrategien, als die oberirdischen der Galater in den Jahrhunderten nach dem Fortgang der Ältesten nach Balapur. Auch sie zog es zu den Felseninseln hin. Aber dort errichteten sie keine Gebäude, sondern sie gruben. Und den Geschichten und Legenden nach gruben sie sehr tief. So tief, dass sie bis unter die Grundwasservorräte vordrangen. Ab hier kann nur noch berichtet werden, was aus man dubiosen Quellen (aus heutiger Sicht) entnehmen kann.

Die Alten Volker gruben also tief und fand unterhalb des Grundwasser riesige Höhlen aus Kristall. Einzigartig und wunderschön. Reine Wunder der Natur. Dort bauten sie ihre Städte und angeblich sind sie auch heute noch dort und damit es Verbindungen auch nach außerhalb der Sümpfe gab, wurden Wege gegraben, die irgendwo in den anderen Kontinenten wieder an die Oberfläche führen, so dass dereinst sogar reger Handel herrschte.

Geheimnisse könnten also unter der Erde Téretos verborgen liegen, die heute weit jenseits jeder galatischen Vorstellung liegen.