Tescharim

Aus SolabarWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Tescharim (Künstler)


Umwelt:

Der Heimatplanet der Tescharim, wie sie sich selber nennen, wurde bereits vor mehreren zehntausend Jahren von einer explodierenden Sonne vernichtet.


Aussehen:

Die Tescharim sind durchschnittlich 1,80 - 2,00 m groß. Wie alle Elfenstämme sind sie schlank und wohlproportioniert.

Ihre Haarfarbe schwankt zwischen einem tiefen Schwarz und einem hellen Blau. Alle Schattierungen von Grau und Blau dazwischen sind möglich. Die Augenfarbe ist meist grün oder blau-grün. In sehr seltenen Fällen auch grau.

Auch die Ohren der Tescharim sind spitz, die Spitzen sind sehr zart und leicht spiralig in sich verdreht.


Die Kleidung und der Schmuck der Tescharim entsprechen vollkommen der Umgebung in der sie sich gerade befinden. Einzig der Ohrenschmuck ist bei allen Tescharim derselbe: alle tragen hauchzarte Silberringe die ganze Länge der Ohren hinauf bis zu den äußersten Spitzen.


Die Tescharim können viele tausend Jahre alt werden. Es gibt unter ihnen Männer und Frauen die sich noch sehr gut an ihre Heimatwelt erinnern.


Wirtschaft:


Die Tescharim sind Künstler. Das Wort 'Kunst' beziehen sie nicht nur auf die klassischen Künste sondern auch auf Kunsthandwerk. Es gibt unter ihnen Tänzer, Maler, Bildhauer, Sänger und Musiker ebenso wie Schneider, Weber, Goldschmiede, Kunsttischler und vieles mehr.

Die verschiedenen Familien leben von ihren Fähigkeiten - und sehr gut, wie man annimmt, da ihre wirklich bezaubernd schönen Arbeiten und Darbietungen allerhöchste Preise erzielen.


Allerdings gilt es als Grundsatz der Tescharim, bei ihrer Ankunft auf einem Planeten je einen Auftrag pro Familienmitglied zu übernehmen. Sind diese Aufträge zur Zufriedenheit des Kunden ausgeführt, zieht die Familie weiter. Dadurch schwankt die Dauer des Verbleibens einer Familie sehr stark. Sie kann ein paar Tage oder auch mehrere Jahre umfassen.


Gesellschaft und Religion:


Das Volk der Tescharim lässt sich zahlenmäßig nicht einordnen, da sie in Großfamilien leben, die unabhängig von einander in großen Raumkreuzern durch die Sonnensysteme ziehen.

Lediglich alle 300 Jahre einmal treffen sich alle Familien für 10 Jahre auf einem kleinen, unbewohnten Planeten, der ihrem vernichteten Heimatplaneten nahe ist. Dort tauscht man sich aus, es werden Ehen geschlossen, Kinder gegenseitig in die Lehre gegeben und ähnliches.


Sobald ein Kind als Lehrling in eine Großfamilie gegeben wurde, gilt es auch als Kind dieser Familie. Innerhalb der Großfamilie leben die Tescharim ihrer Religion entsprechend in festen Lebensgemeinschaften zu viert, die jeweils zwei Männer und zwei Frauen einschließt. Die leiblichen Kinder werden innerhalb dieser Lebensgemeinschaft groß gezogen. Dabei ist völlig gleichgültig, wer das Kind gezeugt bzw ausgetragen hat. Jedes Kind besitzt also zwei Mütter und zwei Väter.


Offiziell wird jede Großfamilie von ihren Ältesten angeführt. Inoffiziell bilden sich jedoch in jeder Familie mit der Zeit eigene Führungsstrukturen heraus, die von verschiedensten Gründen abhängen können. So kann in einer Familie der älteste das Sagen haben aber auch der im Moment gefragteste Künstler.


Die Religion der Tescharim geht auf ihre ältesten Wurzeln zurück. Ihr Heimatplanet wurde von vier Monden umkreist, die als Gottheiten verehrt wurden. 'Die Vier' sind eine Einheit, die die Jahreszeiten, die Himmelrichtungen und jede Art von Kreislauf verkörpern. Dabei sind zwei der Gottheiten, Arhas und Ollari, männlich, die anderen beiden, Trai und Manasi weiblich.

Jede Familie besitzt einen Hausaltar auf dem einmal am Tag kleine Opfer gebracht werden - je eines für jede Gottheit. Vor jedem Auftritt oder Beginn an einer Arbeit wird inbrünstig zu den Vier gebetet um ihren Segen zu erringen.


Kontakte nach außen:


Als weiterer Grundsatz der Tescharim gilt es, sich einer Kultur, in der sie einen Auftrag übernehmen vollkommen anzupassen. Dies sehen sie als Notwendigkeit um ihre Auftraggeber bestmöglich zu verstehen und entsprechend bestmögliche Arbeiten oder Darbietungen leisten zu können.


Diese Lebensweise hat dazu geführt, dass die Tescharim eine an Magie grenzende Fähigkeit besitzen sich anzupassen. Ein Tescharim braucht lediglich einen oder zwei Tage um sich in einer Kultur zurecht zu finden.

Obwohl es keine offen ersichtliche Magie in diesem Elfenstamm gibt, wird ihre unglaubliche Anpassungsfähigkeit mit einer spezialisierten Form der Telepathie erklärt.